Magic Life

In der gut geölten Hipster-Pop-Fabrik hat sich ein wenig Leerlauf eingeschlichen — ganz so rund wie die unverschämte Hit-an-Hit Sammlung „Schick Schock“1 ist „Magic Life“ leider nicht.

Aber es gibt wieder Tolles zu entdecken: Etwa die ulkig/aufrichtige Frank-Ocean2-Homage „SweetLove“ oder der wunderbare Kitsch der Hedonisten-Hymne „sneakers4free“. Und spätestens wenn der Schiebe-Disco-Groove von „Bungalow“ erklingt, ist eh alles wieder Candy.


  1. Rezension: Schick Schock – Onkel Floris endgültige Meinung 
  2. Frank Ocean: „Blonde“, 2016 

Word!

Abb.: Microsoft

Heuer verschickte ich, Florian Egermann, ein Word-Dokument, welches ich eigenhändig erstellt und mit Buchstaben befüllt hatte. Per Email!

Anschliessend war ich ein wenig stolz auf mich. Es fühlte sich an als hätte ich ein Grammophon repariert.

How Music Works

David Byrne, der Chef-Denker der „Talking Heads“ schreibt ein Buch darüber wie Musik funktioniert? Oh ja, bitte!

Leider ist der Erkenntnisgewinn sehr begrenzt, denn Byrne gefällt sich viel zu zu sehr darin, seine Biografie und (fraglos bahnbrechenden Projekte) auszubreiten, als Erhellendes zur Funktionsweise von Musik zu formulieren.

Für Fans.

E-Book, Buch, Audiobook bei Ecobookstore

Dirty Projectors

Der experimentelle R´n´B-Pop der „Dirty Projectors“ war noch nie wirklich leichte Kost, mit plötzlichen instrumentalen Brüchen und hyper-aktiven Gesangslinien, die sich lustvoll empor schwingen und abrupt abstürzen.

Mit „Dirty Projectors“ sind die „Dirty Projectors“1 nun von Band zu einem Solo-Projekt geschrumpft, was glücklicherweise nicht bedeutet, dass es weniger weird zugeht: immer noch tolle Songs wie das treibende „Death Spiral“ oder der rührende Swan-Song „Little Bubble“, immer noch Eklektizismus hart an der Grenze zur Effekthascherei. Aber eben hart an der Grenze.

Spotify / Apple Music


  1. Ich schreibe den Bandnamen so oft, weil er fantastisch ist!