Ficken/Morden/Meta: „Game of Thrones“ & „WestWorld“

WestWorld — Abb.: HBO
Game of Thrones — Abb.: HBO

„WestWorld“ ist die aktuelle fast-schon-Kino-Produktion des amerikanischen Bezahl-TV-Senders HBO1, hier zu Lande bekannt für das Fantasy-Intrigenspiel „Game of Thrones“. Dieses läuft demnächst aus2, und „WestWorld“ soll der neue Hit werden.

Ich hoffe sehr, dass es gelingt, denn dieser Sci-Fi-Vergnügungspark in dem man3 konsequenz-frei den Roboter-Einwohner*innen (an)tun kann, was man will, ist in den ersten zehn Episoden meilenweit interessanter als die 4 von mir gesehenen Staffeln4 von „Game of Thrones“ zusammen.

Rick And Morty

In der animierten Serie „Rick and Morty“ gehen der brillante Wissenschaftler Rick und sein Enkel Morty auf Abenteuerreisen durch ein kunterbuntes Universum. So weit, so Kinder-kompatibel. Aber Rick ist ein konstant rülpsender Alkoholiker und Morty minderbemittelt, die Familie dysfunktional, und die vor Sci-Fi-Referenzen nur so strotzenden Abenteuer enden meist in einer bitteren Erkenntnis.

La La Land

Abbildung: Studiocanal
Abbildung: Studiocanal

Kunterbuntes Musical für Menschen, die keine kunterbunten Musicals mögen. Mit fantastischem Auge fürs Detail inszeniert und meist schmalz-frei, die vielen Preise aber nicht ganz wert.

13TH

These: Das Strafvollzugsystem der USA ist die logische Fortsetzung der Sklaverei.

Argument: Diese Dokumentation.

13TH läuft auf Netflix. IMDB.

Arrival

Die Aliens sind da! Riesige Raumschiffe hängen bedrohlich im Himmel, das Militär rasselt mit Säbeln, Panik allenthalben, während hastig rekrutierte Wissenschaftler versuchen die Motive der Ankömmlinge zu dekodieren.