G20

Abb: Screenshot G20.org
Abb: Screenshot G20.org

Obwohl die Veranstaltung in einer beschaulichen, bürgerlichen Hansestadt ausgerichtet wurde, die teilnehmenden Staatschef*innen allesamt aufrechte Demokraten waren und die Polizei sich auffällig zurück hielt, gab es zahlreiche Ausschreitungen.

Was ein Ärger aber auch1.


  1. Ohne das extra betonen zu müssen: Wer randaliert, protestiert nicht. 

The Daily

Die Trump-Administration ist ein Autocrash in Zeitlupe, eine faszinierende Studie in Dilettantismus und Ignoranz. Perfektes Popkorn-Futter, wär´s nicht gleichzeitig so beängstigend.

Eine Übersicht über die zahllosen Affären zu behalten ist nicht gerade einfach, hier meine Empfehlung: „The Daily“, der tägliche Politik-Podcast der New York Times1. Die ist ein liberales Blatt, aber hier wird definitiv kein blödes Trump-Bashing betrieben: der Autor ist merklich um unaufgeregte Objektivität und Einordnung bemüht. Journalismus eben.

The Daily Website / Podcast auf iTunes


  1. Ja, es gibt auch andere Politik-Themen als Trump. Wenn dieser gerade mal nix anstellt. 

Rezension der Top-Kundenrezensionen zu Söhne Mannheims: „MannHeim“, 2017

Die Söhne Mannheims haben schon wieder eine Platte vollgespielt mit Hochglanz-Radio-Pop und religiösem Pathos. Aufregung herrscht rund um den Song „Marionetten“, der Demokratie-feindlichen Verschwörungs-Stuss beinhaltet. Das kann Mensch in der Presse nachlesen1, aber wer gibt dem von der Lügenpresse gebeutelten Amazon-Rezensions-Volk endlich eine Stimme? Onkel Flori natürlich. Eine Rezension der Rezensionen.

Tanz´ den Nafri: Der AfD-Bundesparteitag in Köln

Die selbsternannte „Alternative für Deutschland“ ist sich für wenig zu schade. Auf Flüchtlinge schiessen1, Dildos anprangern2, Holocaust relativieren3. Nun hält sie ihren Bundesparteitag kommendes Wochenende in Köln ab, um die Ereignisse der Silvesternacht 2016 für billig-braunen Populismus auszuschlachten.

Eine dufte Partei. Hier ein hoffentlich hilfreicher Überblick über Risiken und Nebenwirkungen.

Je suis #Nafri

Wenn „Racial Profiling“1 als normal/notwendig empfunden wird und Hinweise auf das Grundgesetz2 als linksgrünversiffter Unsinn, dann sind wir bereit für eine Bundeskanzlerin Frauke Petry.

Frohes Neues, Deutschland3!


  1. „Als Racial Profiling (auch „ethnisches Profiling“ genannt) bezeichnet man ein häufig auf Stereotypen und äußerlichen Merkmalen basierendes Agieren von Polizei-, Sicherheits-, Einwanderungs- und Zollbeamten, nach dem eine Person anhand von Kriterien wie „Rasse“, ethnischer Zugehörigkeit, Religion oder nationaler Herkunft als verdächtig eingeschätzt wird und nicht anhand von konkreten Verdachtsmomenten gegen die Person. Der Ausdruck entstammt der US-amerikanischen Kriminalistik.“ – Racial Profiling – Wikipedia 
  2. Grundgesetzt Artikel 3- Einzelnorm 
  3. Ich bin guten Mutes, daß es sich bei der Polizei nicht um eine rassistische Organisation handelt, und die (wenigen) Polizisten, die ich kenne, bestärken mich in dieser Annahme. Und, ja: Ich vertraue darauf, dass der Rechtsstaat/die Polizei aggressive Gruppen in die Schranken verweist. Ein zufriedener Tweet, dass alle „Nafris“ neutralisiert wurden und vor allem der schulterklopfende Rassismus, der sich daran anschliesst, macht mir Angst. Ja, es gibt Probleme. Es gibt Unerträgliches wie Silvester 2016 am Hauptbahnhof Köln. Aber wenn wir rassistischen Reflexen folgen, Menschen aufgrund ihrer Hautfarbe sortieren
    und selbiges als „Lösung“ präsentieren/akzeptieren, dann sind wir schlicht stolze Rassisten. 

Ich bin nicht im Kriegszustand

Eigentlich lese ich das ja nicht mehr. Diese Berichte über den Terror. Angst-gefärbte Meinung ist nicht hilfreich, der Konsum grauenhafter Einzelheiten informiert mich nicht, er nährt nur diffuse Unsicherheit. Mehr News, weniger Beurteilungsvermögen.